Valentin Carrons Ausstellung in Zürich: Ein Mix aus Tradition und Zeitgenössischer Kunst
- Martina Nommsen
- 26. März
- 1 Min. Lesezeit
Inspiriert durch Auguste Rodins «Das Höllentor» arbeitet Valentin Carron (*1977) aktuell an einer neuen Skulpturen-Serie. Mit diesen Arbeiten führt er verschiedene Formen und Referenzen aus seinen früheren Werken zusammen:.

Wie können dreidimensionale Skulpturen auf den zweidimensionalen Flächen der Ausstellungs-Stelen erscheinen? Für die Umsetzung lud Carron den Fotografen Santiago Martinez ein, Details seiner Werke in fotografischer Form abzulichten. Der Fokus erscheint nun nicht länger auf der Skulptur als Ganzes, sondern rückt Details der Werke ins Zentrum – losgelöst von ihrer eigentlichen Gesamtheit, so dass wir nur einen limitierten Blick erhaschen können.

Neben einem weissen Kreuz auf weissem Grund erscheint ein aufrecht gebogener Schlangenkopf. Daneben baumelt eine Hand: Wurde sie aus Papier ausgeschnitten? Hängt sie an einem geflochtenen Seil? Sehen wir schraffierte Leinwände, Farbflächen oder doch Materialien wie Spanplatten? Welche Details dürfen wir wahrnehmen und was bleibt unseren Augen verborgen?
Valentin Carron lebt und arbeitet in Martigny, Schweiz. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen in Frankreich, Spanien und der Schweiz ausgestellt, darunter Palais de Tokyo in Paris (FR), Centro de Arte Contemporáneo La Conservera in Ceuti/Murcia (ES) und der Kunsthalle Bern in Bern (CH).
TABLEAU ZURICH
Ein gemeinnütziger Ort für visuelle Kunst im öffentlichen Raum in unmittelbarer Nähe von Bellevue, Bahnhof Stadelhofen und Kunsthaus Zürich. Pro Jahr zeigt Tableau Zurich zwei Ausstellungen, die an 365 Tage im Jahr frei zugänglich sind – immer von 6:00-22:30 Uhr.
Mehr Informationen findet ihr hier: TABLEAU ZURICH
Valentin Carron | @carron_valentin
From A to Bex
Tableau Zurich | @tableau.zurich
Oktober 2025 – April 2026



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